Wed
10
Jun

Zink – Metall im Körper

findur

Beinahe in jeder Publikums-Zeitschrift wird wir Zink-Präparate geworben. Kaum ein Apothekenschaufenster, dass ohne Displays von Unizink, Zinc 50 oder Curazink auskommt. Worum geht es hier? Zn – das chemische Symbol für Zink mit der Ordnungszahl 30 ist ein weiches sprödes Metall, dass wir z.B. im Bauwesen in Form von Zinkblech auf Dächern, als Regenrinnen oder Außenfensterbänken finden. Aber Zink finden wir auch bei er Herstellung von Trocken-Batterien oder als Rostschutzmittel in Farben. Wobei die Maler auch gerne auf Zinkoxid als Weißpigment zurückgreifen. Vor allem in der organischen Chemie hat Zink große Bedeutung. Das alles hört sich nicht besonders gesund an – was also hat dieses Metall in unserem Körper zu suchen? Zink ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement beim Menschen, auf das wir speziell in Wachstumszeiten stark angewiesen sind . Zink geht chemisch schnell und leicht in Salzverbindungen, die für den Körper wiederum gut lösbar sind und damit eignet es sich für Stoffwechselaktivitäten in lebenden Systemen. Auch Pflanzen benötigen Zink und im Rahmen der Photosynthese ist es beteiligt an der Grünfärbung und an der Ausprossung und dem Nachwachsen von Jungpflanzen. Auf die Wirkung beim Menschen könnte man vereinfachend sagen, was das Eisen für das Blut bedeutet ist Zink für das Gehirn und das Nervensystem. Man weiß, dass z.B. alle Sinnesorgane in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit vom Zink abhängen. Nehmen wir die Umwandlung von Beta-Carotin zu Vitamin A – diese ist an Zink gebunden und beide Elemente stehen für gute Sehkraft und Hörfähigkeit. Auch die Haut-Gesundheit ist Zink-Abhängig. Zink ist auch Bestandteil des Insulins und seines Gegenhormons – das Glukagon, die in ihrem Zusammenspiel den Blutzuckerspiegel und damit den „Brennstoff“ für die Zellen regulieren. Normalerweise muss Zink dem Körper nicht separat zugeführt werden, wir nehmen es hauptsächlich mit der Nahrung auf. Aber die stetig schlampiger werdenden Ernährungs-Gewohnheiten in unserer Gesellschaft führen bei diesem Personenkreis nicht selten zu den unterschiedlichsten Mangelerscheinungen an Vitaminen und Spurenelementen. Bedenklich wird es, wenn eine einseitige Ernährung noch kombiniert ist mit großem Stress. Die dann gewiss auftretenden Mangelzustände sind ad hoc wahrscheinlich nur mit einem guten Nahrungsergänzungsmittel zu beheben, sollten aber langfristig von einer bewussten Ernährungsweise abgelöst werden.

Andreas
presse@mettlerweb.de

Author:
findur
Time:
Wednesday, June 10th, 2009 at 11:44
Category:
Gesundheit
Comments:
You can leave a response, or trackback from your own site.
RSS:
You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
Navigation: