Wissenswertes zu Haarwachstum und Haarentfernung
Um ästhetisch und attraktiv zu wirken, ist einerseits eine gute Figur gefragt, aber speziell für Frauen ist dabei auch eine glatte, unbehaarte Haut wichtig. Allerdings gilt die glatte Haut auch zunehmend für Männer als attraktiv. Entsprechend sind sowohl Frauen als auch Männer an den verschiedenen möglichen Methoden der Haarentfernung interessiert. Biologisch gesehen sind Haare nichts anderes als so genannte Anhangsgebilde der Haut und bestehen, wie die äußere Schicht der Haut, die Epidermis, aus verhornten Deckgewebe (Epithelzellen). Diese Zellen leben also nicht mehr und wir spüren nichts, wenn man die Haare abschneidet. Das einzelne Haar besitz eine Haarwurzel und einen Schaft, der aus der Haut herauswächst. Die lebenden Zellen befinden sich in der Haarwurzel, die dann auch durch Blutgefäße und Nerven mit den notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Die Haare sind bei ihrem Wachstum bis zum Ausfall einem regelmäßigen Zyklus unterworfen. Diesen Zyklus kann man in drei Phasen unterteilen. Zuerst kommt die Wachstumsphase oder auch Anagenphase genannt, dann kommt die Übergangsphase oder Katagenphase und schließlich die Ausfallphase oder Telogenphase. Dabei haben die Haare an unterschiedliche Körperregionen auch unterschiedliche Wachstumsphasen. So haben die Kopfhaare eine wesentlich längere Wachstumsphase als die Körperhaare und werden deshalb auch länger. Das Haarwachstum wird außerdem durch Hormone beeinflusst und ist bei Männer und Frauen aber auch individuell unterschiedlich. Wächst das Haar an den falschen Stellen, wird versucht dies mit entsprechenden Mitteln zu korrigieren. Für die Haarentfernung gibt es dabei Depilationsmethoden, bei denen die sichtbaren Teile der Haare entfernt werden und Epilationsmethoden, bei denen auch die Haarwurzel entfernt wird. Bei der Depilation wachsen die Haare schneller nach als nach der Epilation. Um die Haare dauerhaft zu entfernen, muss man nach anderen Methoden greifen. Zum einen gibt es die Lasermethode, zum anderen eine neue Methode, die ebenfalls Licht verwendet, aber kein Laserlicht. Diese IPL-Lichttechnik kann bei allen Hauttypen angewendet werden und ist im Verhältnis als durchaus kostengünstig anzusehen.
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