Was bedeutet Linkpopularität?
In den Anfängen des Tauschens von Links ging es vor allem darum, so viele Links wie möglich anzusammeln. Allerdings werteten die Suchmaschinen weder den Text der Links noch die Umgebung des Links aus. Auch die Adressen der Linkquelle blieben unberücksichtigt. Setzt man also beispielweise von einer Domain allen 200 Dokumenten einen Footerlink auf eine andere Domain, hat diese 200 eingehende Links. Da die Links jedoch identisch sind, reduzierten die Suchmaschinenalgorithmen diese Links auf einen einzigen, was nicht schadet, aber auch nichts bringt. Aus dieser Tatsache heraus ergab sich dann der wichtige Begriff „Linkpopularität“, bei dem überprüft wird, wie viele unterschiedliche Domains auf die eigene Seite verlinken. Positiv bewertet wird, wenn die Anzahl recht groß ist bzw. natürlich gewachsen ist. Entscheidend hierbei ist der Linktext. Experten raten bei der Suchmaschinenoptimierung jedoch von einem Linkaufbau in vielen Linklisten ab, denn im Sinne der Suchmaschinenoptimierung ist eine Überladung geradezu tödlich. Zwar wird die Eintragung in unzählige Suchmaschinen nicht als negativ bewertet, allerdings ist der Effekt gleich null, denn nur wenige große Suchmaschinen decken 99 Porzent der Suchanfragen ab. So wird jede sauber aufgebaute Domain mit einigen eingehenden Links im Laufe der Zeit automatisch von jeder Suchmaschine gefunden und entsprechend aufgenommen. Da diese Eintragung im Hintergrund automatisch abläuft, ist eine Anmeldung bei sämtlichen Suchmaschinen überflüssig. Nicht überflüssig, aber eventuell tödlich für eine Webseite ist die automatisierte Entragung in Tausende von Linklisten. Google beispielweise straft eine solche unnatürliche Anhäufung von eingehenden Links mit einer starken Abwertung der eigenen Seite.
Maxjsartikel@seos-club.de