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Tischtennis auch noch Ping-Pong Weltmeisterschafts-Titel

kerstin

Eigentlich würde man vermuten, dass Tischtennis aus Asien kommt. Schließlich ist es vor allem in China ein beliebter Volkssport. Dem ist aber nicht so. Tischtennis stammt aus England, wo es Ende des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Damals spielten die Leute noch auf ihren Esstischen. Als Netz diente eine gespannte Schnur, und als Schläger mussten Federball-Schläger oder sogar kleinere Bratpfannen herhalten. Manche Leute benutzten sogar Bücher als Schläger. Damals hieß Tischtennis auch noch Ping-Pong, doch diese Bezeichnung wurde wenig später als Markenname geschützt und wird seither nicht mehr gebraucht.
Die Asiaten waren neben den Ungarn auch über viele Jahre international führend auf dem Gebiet des Tischtennis. Erst wesentlich später konnten die Europäer durch eine verbesserte Technik mithalten. 1989 wurde dies mit dem Weltmeisterschafts-Titel für das deutsche Herren-Doppel Fetzner/Roßkopf belohnt. Dieser Sieg löste einen großen Ansturm auf die deutschen Tischtennis-Vereine aus, wodurch die Mitgliederzahlen enorm nach oben schnellten.  Die Bundesliga ist seit langem die führende Liga weltweit. Viele ausländische Spitzen-Spieler gehen in der Bundesliga ihrem Sport nach. International wird noch in der Europaliga und der Champions League gespielt. Die Matches gehen meistens über vier Gewinnsätze, bei weniger wichtigen Turnieren manchmal auch nur über drei. Einen Satz gewinnt der Spieler, der zuerst 11 Punkte erreicht hat und mit zwei Punkten Vorsprung führt. Dabei gibt es eine aggresive und eine defensive Spielweise. Durch die sogenannte Ballonabwehr kann ein Spieler Tempo aus dem Spiel nehmen. Hierbei steht er ziemlich weit weg vom Tisch und spielt die Bälle in langen, hohen Bewegungen zurück. Ein Ballwechsel beginnt immer mit dem Aufschlag eines Spielers. Der Ball muss dann übers Netz zurückgeschlagen werden, nachdem er einmal auf der eigenen Spielhälfte aufgekommen ist. Der Ballwechsel dauer solange, bis einem Spieler ein Fehler unterläuft. Dieser Fehler kann darin bestehen, dass der Ball mehr wie einmal auf der eigenen Hälfte aufkommt, dass der Ball im Netz hängenbleibt, oder dass der Ball ins Aus geschlagen wird.

Kerstin
kerstin.becker@web.de

Author:
kerstin
Time:
Tuesday, March 4th, 2008 at 15:41
Category:
Sport
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