Tagesgeld nutzen
Als im Jahr 2000 die erste Internetbank in Europa gegründet wurde - es handelte sich hier um die Banque Descompete Paris mit Hauptsitz in Dublin und einer Niederlassung in Frankfurt am Main - war dies auch die Geburtsstunde des Anlageprodukts Tagesgeld.
Die Banque Descompete Paris bot damals ganze 6 Prozent Zinsen an, einem heute auch schon damals sehr hohen Zinssatz. Dank zahlreicher Marketingmaßnahmen hatte sich das Produkt schon schnell auf dem Markt etabliert. Vor allem warteten die meisten Verbraucher, ob denn die ersten, die es wagten in diese Geldanlage zu investieren, ihr Geld wieder zurückbekämen nachdem sie es angefordert haben.
Auch die Zinsentwicklung spielte hierbei natürlich eine Rolle. Bis 2001 hatten viele andere Banken auch das Produkt in ihr Sortiment aufgenommen. Damals aber war das Tagesgeldkonto noch immer nur ein Nischenprodukt. Erst im Laufe der Zeit gelang dem Tagesgeld der Weg hin zu einem Anlageprodukt, das nicht nur sehr beliebt ist, sondern auch sicherer als jede andere Geldanlage.
Gesichert sind die Einlagen der Verbraucher bei einem Tagesgeldkonto nämlich über den Einlagensicherungsfonds mit gesetzlichen 50.000 Euro bei den Banken in Deutschland und auch bei vielen ausländischen Banken. Darüber hinaus sichern die meisten Banken allerdings ihre Einlagen auch noch zusätzlich mit einem weiteren Betrag ab.
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