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14
Jan

Sofia in Bulgarien

melnikus

Sofia ist die Hauptstadt von Bulgarien und liegt weit im Landesinneren in der Nähe der Grenze zu Serbien. Die Millionenmetropole wird von zwei Gebirgen umgeben, im Süden vom Vitoscha-Gebirge und im Norden vom Balkangebirge. Das Klima ist kontinental, dass heißt, es wird im Sommer nicht übermäßig heiß, sondern pegelt sich so bei um die 20 C° ein und wird im Winter dafür selten unter null Grad.

Es ist eine sehr alte Siedlungsfläche auf der zunächst thrakische Serben siedelten. Später wurde Service die römische Hauptstadt Dakiens. Mitte des 5. Jahrhunderts wurde Sofia von Attila dem Hunnen geplündert. Mitte des 9. Jahrhunderts wurde sie Hauptstadt des ersten bulgarischen Reiches. Sofia wurde immer wieder von den Osmanen überfallen und geplündert und wurde letztendlich für mehrere hundert Jahre ganz unter ihre Herrschaft gestellt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Sofia von russischen Truppen befreit und von da dauerte es nicht mehr lang bis Bulgarien als eigener Staat wieder entstand.

Aber die Hautstadt Sofia lockt nicht nur mit einer eindrucksvollen Geschichte, es beherbergt auch einige sehr interessanter Sehenswürdigkeiten. Die ältesten sind der ehemalige Sitz des römischen Prätors, auf dessen Ruinen im 18. Jahrhundert eine Kathedrale errichtet wurde und Überreste eines Forums, die sich heute im Stadtzentrum von Sofia befinden. In der Nähe befindet sich auch eine türkische Moschee aus dem Jahr 1576, ein eindrucksvolle Beweis der langen osmanischen Herrschaft. Weiterhin sehenswert ist das Denkmal des Befreiers, welches Zar Alexander II. hoch erhoben zu Ross zeigt. Aber ebenso sollte man die zahlreichen Parks erwähnen, die Sofia zu einer grünen Oase machen.

Alexander
mischkin83@gmx.de

Author:
melnikus
Time:
Wednesday, January 14th, 2009 at 12:35
Category:
Urlaub Reise
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