Prepaid D1 und wie alles begann
Beim D-Netz handelt es sich um ein zellulares, digitales Mobilfunksystem im GSM-900-Frequenzbereich. Das D-Netz hat grenzüberschreitende Nutzungsmöglichkeiten. Dieses basiert auf dem europäischen GSM-Standard. Dieser wird in mehr als 200 Staaten genutzt. In diesen Ländern ist es im Rahmen des Roamingabkommens möglich, dass Urlauber von hier aus in die Heimat telefonieren können, und zwar ohne eine andere SIM-Karte zu verwenden. Es sind weltweit 10 Millionen Menschen, die das D-Netz nutzen können.
Auf dem deutschen Markt sind es zwei D-Netze, die genutzt werden. Der Netzbetreiber des D1-Netz ist T-Mobile und der Netzbetreiber des D2-Netz ist Vodafone. Eingeführt wurde dieser digitalisierte Übertragungsstatus in Deutschland im Juli 1992. Das war zehn Jahre nachdem 1982 die Groupe Speciale Mobile (GSM) gegründet wurde. Diese bekam den Auftrag für Europa ein einheitliches digitales Mobilfunksystem zu entwickeln. Für die Nutzung des D-Netz wurden Ende der 1980er Jahre durch den damaligen Postminister Christian Schwarz-Schilling die entsprechenden Lizenzen vergeben. Außer T-Mobile und Vodafone nutzen auch noch andere Anbieter aus dem Discountbereich das D-Netz.
Inzwischen gibt es von T-Mobile auch ein Angebot für Prepaid D1. T-Mobile hat dieses Tarife Xtra Tarife genannt. Diese werden im 60/1 Takt abgerechnet. Dabei ist die erste Minute immer die Minute, die voll zählt. Danach erfolgt die Abrechnung sekundengenau. Die Mobilboxabfragen bei den Xtra Tarifen sind kostenpflichtig. Das Guthaben kann man bei D1 über eine Cashkarte, aber auch am Bankautomaten und im Rahmen des Online-Aufladeservice aufgeladen. Dabei ist das aufgeladene Guthaben theoretisch unbegrenzt verfügbar. Es verfällt auch nicht. Jedoch bei Nichtnutzung behält sich T-Mobile vor dieses nach einem Jahr zu löschen.
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