Oft unterschätztes Sparpotenzial: Das private Girokonto
In Zeiten einer schmerzlich kräftigen Inflation stellen sich nicht wenige Verbraucher zu Recht die Frage, wo im privaten Budget noch gespart werden kann. Eine von vielen unterschätze Möglichkeit stellt hier das private Girokonto dar. Ein Verzicht auf die Bankverbindung ist sicherlich unmöglich, da sonst die aktive Teilnahme am wirtschaftlichen Leben massiv erschwert würde. Sparen können Bankkunden aber durch den Wechsel des Kreditinstituts. Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Banken gestalten sich erheblich. So zahlen Millionen Bankkunden in Deutschland monatlich laufende Kontoführungsgebühren, zahlen horrende Überziehungszinsen und Gebühren für die Bargeldabhebung. Ein Anruf bei der telefonischen Kundenbetreuung der Bank schlägt sich in vielen Fällen deutlich auf der Telefonrechnung nieder. Zusätzlich fällt noch eine erquickliche Jahresgebühr für die Kreditkarte an. Summiert ergeben alle diese Bankspesen ohne weiteres einige Hundert Euro im Jahr.
Dabei besteht für die meisten Kunden die Möglichkeit, durch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter ein kostenloses Girokonto zu erhalten. Lediglich ein regelmäßiges Einkommen sowie eine nicht weiter belastende Zahlungshistorie sind die Voraussetzung hierfür. Mittlerweile bieten die ersten Banken sogar kostenlose Girokonten ohne den Zwang eines regelmäßigen Geldeingangs an.
Günstige Anbieter gibt es einige. Welche der jeweils beste ist, hängt von den am häufigsten genutzten Bankdienstleistungen ab. Die laufende Kontoführungsgebühr sollte aber in jedem Fall erlassen werden. Auch die Kreditkarte sollte nicht mit einer Jahresgebühr belastet sein. Wer oft in den roten Zahlen ist, sollte auf die Sollzinsen für die Inanspruchnahme des Dispositionskredites achten. Wer dagegen seine eiserne Reserve auf dem Girokonto zu halten pflegt, sucht sich idealer Weise einen Anbieter, der auf dem kostenlosen Girokonto möglichst hohe Zinsen bietet. Bei einigen Girokonten gestalten sich diese Zinsen sogar in einer Höhe, wie man sie sonst nur vom Tagesgeld kennt.
Wichtig ist in jedem Fall die Erreichbarkeit der neuen Bank. Entweder sollte eine Filiale in greifbarer Nähe sein, oder aber eine übersichtliche Online Plattform sowie ein telefonischer Kundenservice angeboten werden. Bei der Hotline der Bank sollten Kunden, die diese oft in Anspruch nehmen, auch auf die Telefongebühren achten. Erhebliche Sparmöglichkeiten ergeben sich für Kunden teurer Institute aber eigentlich immer.
Alexanderartikel@netnut.de