Der Textilgroßhandel und die Wirtschaft
Ohne den Großhandel wäre eine stabile Existenz der gesamten Wirtschaft nicht mehr sichergestellt, hierzu trägt auch der Textilgroßhandel bei. Der Großhandel ist eine Verbindung zwischen Herstellern, Verarbeitern, Einzelhändlern und letztendlich dem Konsument. Ein Textilgroßhandel sorgt zum Beispiel nicht nur für den Weiterverkauf von Bekleidung an den Einzelhandel, sondern übernimmt auch die Verbindung zwischen den Stoff-Herstellern und den Produktionsstätten.
Für die Hersteller bietet diese Art natürlich einige Vorteile, da sich durch den geringeren Aufwand Personal- und Verwaltungskosten und auch Lagerkosten einsparen lassen. Der Verkauf von Einzelprodukten in geringen Mengen fordert einiges an Zeit, da sich zum Beispiel 1000 Artikel an einen Kunden einfacher und effizienter verkaufen lassen als 1 Artikel an tausend verschiedene Konsumenten. Die Buchhaltung und Lagerverwaltung benötigt hierfür weniger Zeit, wenn regelmäßig größere Mengen veräußert werden und darüber hinaus könne bestimmte Fixkosten auf höhere Stückzahlen verteilt werden.
Der Textilgroßhandel macht mit diesen Einsparungen seinen Gewinn, da die Textilhersteller dadurch ihre Ware wesentlich günstiger an den Großhändler verkaufen können. Um mehr Einzelhändler zu erreichen, wird auch vom Textilgroßhandel die Möglichkeit des World Wide Web genutzt. In sogenannten B2B-Portalen tummeln sich einige Groß- Einzelhändler. Dort werden nicht nur Verkaufsangebote inseriert sondern auch Gesuche. Selbstverständlich sind diese Portale für Endverbraucher nicht zugänglich. Mehr als die Produktpalette können diese nicht einsehen. Details wie Preis und Kontaktdaten werden erst angezeigt wenn man sich registriert hat und das Gewerbe nachgewiesen wurde. Auf diese Art bleiben Wiederverkäufer und Einzelhandel geschützt, denn wenn jeder Verbraucher von den Einkaufspreisen profitieren könnte, würde dies früher oder später das Aus für den Einzelhandel bedeuten.
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