Das Stadtmuseum in Köln
Das Stadtmuseum in Köln wurde als Historisches Museum 1888 gegründet. Es befindet sich im alten Zeughaus der Stadt Köln, das früher als Waffenkammer diente. Falls Sie einen ortskundigen Führer benötigen, können die Escort Damen von Escort Köln Ihnen gerne den Weg zum Museum zeigen und Ihnen mehr Geschichten und Wissenswertes über Köln berichten. Wenn Sie die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen möchten erreichen Sie das Zeughaus mit den Linien 3,4,5,12,16 und 18 der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB). Die Haltestelle ist der Appellhofplatz. Die Kölner Straßenbahn fungiert an dieser Haltestelle als U-Bahn.
Das Kölsche Stadtmuseum befasst sich im Wesentlichen mit der Geschichte, dem Geistesleben, dem Alltag und der Wirtschaft in Köln. In der benachbarten Alten Wache - einem klassizistischen Bau aus preußischer Zeit - werden Sonderausstellungen zu Kölner Kunst und Geschichte gezeigt. Sie kann auch für Veranstaltungen gemietet werden. Schon bevor Sie im Stadtmuseum angekommen können Sie einige Exponate bereits durch die vielen Fenster mit den rot-weißen Klappläden betrachten. Sie wecken das Interesse der vorbeigehenden Passanten für das Museum.
Am Eingang des Museums erhalten Sie einen kostenlosen Audio Guide. Führung gibt es auf Deutsch und Englisch, Französisch, Niederländisch und, das ist typisch für Köln, sogar auf Kölsch. Anders als bei Museen üblich Beginnt der Rundgang im Museum nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart. Erste Themen im Ergeschoss sind der Klüngel, Kölsch (sowohl als Sprache als auch als Biersorte), der Karneval, das Hänneschen-Theater, das Kölnisch Wasser (4711), der in Köln erfundene Otto-Motor und die Automarke Ford.
Der Rundgang folgt keiner bestimmten Chronologie sondern ist locker gestaltet und vermittelt viel Wissen über die politische Geschichte Kölns vom späten Mittelalter bis in die Nachkriegszeit. Es werden interessante Exponate gezeigt. Von der Schlacht zu Worringen mit einem Stadtmodell (mit Ton-Licht-Programm), Spielzeug, das während des zweiten Weltkrieges aus Gasmasken oder Schutzhelmen hergestellt wurde, einige komplette Ritterrüstungen, die Schneiderin aus der Heinzelmännchengeschichte sind nur einige interessante Ausstellungsstücke.
Auf dem Weg ins Obergeschoss befindet sich eine Galerie mit Bildern der wichtigsten Kölner Bürger, natürlich ist Willy Millowitsch auch dabei. In einem Querschnitt vom Heumarkt werden die einzelnen Beläge dargestellt die über die Jahrhunderte einfach übereinander gesetzt wurden. Das Obergeschoss enthält eine Ausstellung, die ihren Schwerpunkt auf kultur- und wirtschaftliche Themen legt. Außerdem wird hier das traditionell starke Bürgertum und die Wohnkultur in der Stadt Köln von 1600 bis 1900 thematisiert. Interessant ist auch die Darstellung des Lebens und der Schule, aber auch die Entstehung der Universität zu Köln, die für damalige Verhältnisse etwas Besonderes war, da sie, obwohl bereits 1388 gegründet, nicht von der Kirche sondern von den Bürgern der Stadt Köln ins Leben gerufen wurde.
Insgesamt umfassen die Sammlungen des Kölnischen Stadtmuseum inzwischen ca. 200.000 Objekte, von denen auf 2.000m² etwa 5.000 Exponate gezeigt werden. Außerdem gibt es immer die bereits Eingangs erwähnte Sonderaustellung in der benachbarten Alten Wache. Das Kölnische Stadtmuseum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es sollten etwa zwei bis drei Stunden Zeit mitgebracht werden, da die Audioführung besonders umfangreich aber auch informativ ist. Normale öffentliche Führungen werden selbstverständlich auch angeboten, allerdings sind diese nicht so ausführlich wie der Audio Guide und ein wenig hektisch. Insgesamt ist das Stadtmuseum Köln sehr gut konzipiert. Es vermittelt ein „Stück“ Köln an den Besucher und es wird vielleicht verständlich warum so viele Kölner Bürger etwas „Köln besoffen“ sind.
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