Tue
8
Jan

Cocktails und Longdrinks

netnut

Cocktails gibt es in den unterschiedlichsten Varianten und obwohl den meisten vor allem die „Fancy Drinks“ genannten großen bunten und meist süßen Cocktails bekannt sind, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Variationen und Kategorien, die ebenso alle zu der Gruppe der Cocktails gehören. Eine ebenfalls sehr bekannte Cocktailart sind die Longdrinks, die ihren Namen durch die hierfür genutzten geraden und hohen, also langen Gläser erhalten haben. Longdrinks bestehen in der Regel nur aus eher wenigen verschiedenen Zutaten, häufig sind dies sogar nur zwei an der Zahl. So ist eine Mischung aus Cola und Rum in einem entsprechend aussehenden Glas bereits ein Longdrink, auch die Mischung aus einem alkoholischen Getränk und Orangensaft wird als Longdrink bezeichnet. Allerdings gibt es auch hier bereits etwas buntere Variationen, wie zum Beispiel den Tequila Sunrise, welcher seinen Namen dem Farbenspiel aus gelb und rot zu verdanken hat, welches durch die besondere Zubereitung dieses Cocktails entsteht. Die Zutaten eines Tequila Sunrise sind dabei sehr übersichtlich, besteht er doch nur aus Tequila, Orangensaft, etwas Zitrone und Grenadine. Grenadine ist ein kräftig roter und süßer Sirup, welcher nicht mit den anderen Zutaten vermengt wird, sondern durch das so genannten „Floaten“ zu den anderen Zutaten gegeben wird. Hierbei wird mittels eines Löffels und etwas Geschick der rote Grenadine Sirup so in das Glas mit den übrigen Zutaten gegeben, dass sich dieser direkt am Boden des Glases absetzt. Auf diese Weise erhält man einen Longdrink, welcher oben eine gelbe Farbe und am Boden eine kräftig rote Farbe aufweist und vom Gast erst noch verrührt werden muss. Solche Cocktails und Longdrinks werden daher auch „Schicht-Cocktails“ genannt. Da diese Technik etwas Geschick erfordert und natürlich auch etwas zeitaufwendiger ist als die Zutaten einfach nur gemeinsam in den Shaker zu geben, wird auf diesen farblichen Effekt in vielen Lokalen verzichtet, so dass der Gast nur einen einfarbigen und daher etwas langweilig aussehenden Cocktail erhält. Ein guter Barmann lässt es sich jedoch nicht nehmen solche Techniken einzusetzen um dem Kunden nicht nur einen wohlschmeckenden, sondern auch gut aussehenden Cocktail zu servieren. Denn auch bei Cocktails und Longdrinks gilt: Das Auge trinkt mit.

Alexander
artikel@netnut.de

Author:
netnut
Time:
Tuesday, January 8th, 2008 at 16:52
Category:
Essen Genuss
Comments:
You can leave a response, or trackback from your own site.
RSS:
You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
Navigation: