Bondage - Unfreiheit und Knechtschaft
Der Begriff Bondage leitet sich aus dem Englischen ab und bedeutet so viel wie Unfreiheit und Knechtschaft. Bei Anhängern von BDSM versteht man unter Bondage die Praktik zum Fesseln. Ein Synonym für Bondage ist Vincilagnia, wobei dieser Begriff seltener verwendet wird.
Bondage ist eine Praktik, die beim bizarren Rollenspiel des BDSM ausgeführt wird. Hierbei spielen Sexualität und Erotik eine sehr große Rolle, jedoch sind sie häufig nicht Selbstzweck. Der Sklave wird wie bei den meisten BDSM-Praktiken gefesselt und gibt die Kontrolle und seine Macht an seine Domina, die über ihn herrscht und die Besitzergreifende und Machtausübende Figur spielt.
Jedoch gibt es auch innerhalb der Bondage-Praktik verschiedene Möglichkeiten der Ausübung. Zierbondages etwa werden als dekoratives Element verwendet, um bestimmte Körperteile zu betonen. Bei Folterbondage wird der Sklave von seiner Domina in eine für den Sklaven unangenehmen Situation gebracht. Die Domina fügt seinem Untertanen Lustschmerzen zu. Beim meditativen Bondage steht nicht die körperliche Befriedigung, sondern der geistige Zustand im Vordergrund. Diese BDSM-Form wird in europäischen Regionen eher selten durchgeführt. Die bekannteste und meist praktizierte Art des Bondage ist der Zweckbondage. Er wird in Europa am meisten ausgeführt und bezeichnet die Fesselung des Partners, um ihn danach nach allen Regeln des BDSM zu „spanken“. Spanken bedeutet das Zufügen von Lustschmerz auf das Gesäß. Hier bringt die Domina den Sklaven meist in eine unangenehme Situation. Ist jedoch das Bondage reiner Selbstzweck, handelt es sich nicht um Zweckbondage.
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