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Beamten und Angestellten bei 47.000 € Brutto jährlich?

Basti

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet den Selbständigen, den Freiberuflern, Beamten und Angestellten, die über einer bestimmten Einkommensgrenze liegen, die Möglichkeit, sich freiwillig gesetzlich zu versichern. Die Einkommensgrenze liegt bei Beamten und Angestellten bei 47.000 € Brutto jährlich. Doch die gesetzliche Krankenversicherung legt die monatlichen Beitragssätze nach dem Einkommen fest. Das heißt, je höher das Einkommen, umso höher sind die Beitragszahlungen zu der gesetzlichen Krankenversicherung.

Wer sich nicht freiwillig gesetzlich Kranken versichern möchte, der hat die Möglichkeit, sich privat Kranken zu versichern. Die Private Krankenversicherung richtet sich nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Geschlecht des Versicherungsnehmers und seinen Krankheiten. Bei Antragstellung muss der Interessent zahlreiche Gesundheitsfragen beantworten, da die Private Krankenversicherung den Beitrag mitunter danach errechnet. Hat der Interessent eine Krankheit, die für die Private Krankenversicherung hohe Kosten verursachen würde, lehnt der Versicherer den Interessenten einfach ab. Handelt es sich bei der Krankheit um nichts Schlimmes, dann muss der Antragsteller damit rechnen, dass er einen Risikozuschlag bekommt. Die Private Krankenversicherung hält sich vor, auch Krankheiten aus dem Versicherungsumfang auszuschließen. Dies ist jedoch ein Risiko für den Versicherungsnehmer, wenn eventuelle Folgekrankheiten aufgrund dieser ausgeschlossenen Krankheit aufkommen.

Die Leistungen der Privaten Krankenversicherung umfassen die ambulanten, stationären und zahnärztlichen Aufwendungen. Im Gegensatz zu der gesetzlichen Krankenversicherung muss der Patient bei einem Arztbesuch innerhalb eines Quartals keine 10 Euro zahlen. Der Versicherungsnehmer erhält von dem Arzt die Rechnung über die erbrachte Leistung zugesendet und zahlt diese. Je nach Höhe der Selbstbeteiligung, bekommt er das Geld von der Privaten Krankenversicherung zurück erstattet. Durch die Zusendung der Rechnungen erhält der Patient eine Einsicht über die Kosten, die bei einem Arztbesuch entstehen.

Autor Bastian Müller

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Bastian
bast@emaildienst.de

Author:
Basti
Time:
Tuesday, March 4th, 2008 at 15:42
Category:
Versicherungen
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