Bauchstraffung Für Menschen, die unter hängendem Gewebe leiden
Für Menschen, die unter einer Fettschürze oder hängendem Gewebe im Bauchbereich leiden, ist eine Bauchstraffung oftmals der letzte Ausweg. Fachmediziner sprechen hierbei von einer Bauchdeckenstraffung. Allerdings ist ein solcher Eingriff auch mit hohen Kosten verbunden, die nur in medizinisch begründeten Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Generell muss man für eine Bauchstraffung zwischen 3000 und 6000 Euro einplanen. Hinzu kommen noch die Kosten für den Krankenhausaufenthalt und die Nachfolgeuntersuchungen.
Die Bauchstraffung selbst ist ein operativer Eingriff, der unter Vollnarkose stattfindet. Daher ist auch vorab ein intensives Beratungsgespräch inklusive Aufklärung aller möglichen Risiken und Nebenwirkungen unabdingbar. Vor der OP muss außerdem noch geklärt werden, welche überschüssigen Fett- und Hautbereiche entfernt werden sollen. Diese werden auf dem Körper markiert.
Bei der Bauchstraffung kann der Chirurg zwischen verschiedenen Operationsmethoden wählen. Bei der sogenannten kompletten Bauchdeckenplastik entfernt der Chirurg überschüssige Haut und Fettgewebe aus dem Unter- und Mittelbauchbereich. Hierfür ist ein langer Schnitt über der Schamgrenze nötig. Der Schnitt reicht vom rechten bis zum linken Beckenknochen. Danach wird der sogenannte Hauptfettmantel gelöst und die Muskeln gestrafft. Dadurch entstehen Hautreste, die ebenfalls entfernt werden. Da der Bauchnabel zuvor auch entnommen wurde, muss dieser nun an seiner alten Stelle wieder implementiert werden. Zum Schluss wird die nun kürzere Bauchdecke nach unten gezogen und gestrafft. Der Eingriff ist mit der Implementierung von kleinen Drainageröhrchen verbunden, die für den optimalen Abfluss von Gewebesekreten sorgt. Die Kanülen werden nach rund 48 Stunden wieder entfernt.
Bei weniger intensiven Eingriffen kann der Arzt aber auch auf die sogenannte kleine Bauchdeckenplastik zurückgreifen. Dabei muss z.B. der Bauchnabel nicht zuerst entfernt und danach wieder eingesetzt werden. Auch sind die Schnitte weniger groß, so dass meistens die Haut nur nach unten gezogen und das überschüssige Gewebe entfernt wird. In beiden Fällen ist eine strenge Nachkontrolle durch den behandelnden Arzt zwingend erforderlich.
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